Denkmalreinigung

Wir haben die berühmtesen Denkmäler der Stadt Wien gereinigt
je anspruchsvoller die Aufgabe desto lieber

 Die Reinigung von Denkmälern gehört zu den schwierigsten Aufgaben die wir erledigen - weil da sind Fehler meist irreparabel und somit inakzeptabel. Denkmäler werden immer extrem schonend gereinigt so dass die Arbeit immer länger dauert als kalkuliert.
Bei Denkmälern wird nie mit dem optimalen Reiniger gearbeitet sondern immer mit einem schwächerern und nie mit Heißdampf sondern mit warmen Wasser. So werden die Oberflächen geschont.  Idealerweise werden solche Oberflächen aber nach der Reinigung imprägniert oder zumindest hydrophobiert, damit diese wasserabweisend werden und vor Frostschäden sicher sind. Diese Imprägnierung schützt auch  vor Wachsflecken. Leider wird sie von unseren Behörden für Denkmäler abgelehnt - obowhl sonst in der EU und weltweit ferfolgreich appliziert. Denn eine präventive unsichtbare Imprägnierung schützt vor Schmierreien, vor Schmutzablagerungen (Ruß wird von Marmor tief aufgesaugt) und vor Verwitterung. Ungeschützte Objekte verwittern (Marmor z.B. saugt Nässe wodurch es im Winter zu Froschtschäden kommt und dann Finger, Nasen und Ohren von Figuren zerbröseln.)  Die müssen dann von Restauratoren um viel Geld neu eingefügt werden - doch diese Reparaturen sind sichtbar.

Egal ob Denkmal oder Grabstein - Verstorbene sollten uns zumindest so viel Wert sein dass wir deren Andenken sauber halten. Das ist zwar manchmal schwer weil Naturstein ja hygroskopisch sind und daher Nässe saugen - und wo Nässe ist da wachsen auch Algen und Flechten.
Oft ist Schimmel an den Denkmälern tief im Substrat verankert - der geht weder mit Heißwasser noch mit Sand- oder Eisstrahlen weg.

Dann verwenden wir einen Schimmelentferner der solche Denkmäler und Grabmale schonend porentief reinigt. Das dauert zwar ein paar Tage - dafür wirk diese Methode aber gründlich. Und sie ist extrem schonend.
Wo sinnvoll - polieren Böden und imprägnieren Objekt und Böden, damit diese wasserabweisend werden. Denn wo kein Wasser da wachsen auch keine Algen.
Außerdem werden diese Oberflächen danach vom Regen sauber gehalten. Diese Methode ist auch für Denkmäler sinnvoll denn die Erhaltung ohne Imprängierung kostet unnötiges Geld das besser anders verwendet werden könnte. Außerdem schützt eine Hydrophobierung diese historischen Denkmäler vor Frostschäden und Verwitterung. Weltweit werden solche Monumente und Denkmäler bereits mit dem Material das wir auch verwenden, erfolgreich und letztlich kostengünstig geschützt - nur nicht in Österreich. Weil wir haben offenbar genug überflüssiges Geld.